Lefkada

Wir wollten immer die Kids auch in unsere Reiseroute einbeziehen und so wollten sie unbedingt noch eine der schönsten Strände Griechenlands (gemäss Reiseführer) sehen. So gings von Delphi aus wieder an die Westküste bis auf die Insel Lefkada. In Vasiliki gabs einen einfachen aber gemütlichen Campingplatz. Zur grossen Freude der Kids kamen auch die Freunde, welche sie in Delphi kennengelernt haben weiter nach Lefkada und konnten so die Zeit endlich mit einem „Gspänli“ geniessen. Der erste Tag stand dann auch primär im Zeichen von Strand und Meer, dafür wurde das SUP wiedermal genutzt von ALLEN. Da Vasiliki offensichtlich ein Surfermekka ist, dachten die Jungs sie wollen sich mal am Windsurfen versuchen. Gesagt, getan: am nächsten Morgen gabs in einer Privatsession eine Crashkurs im Windsurfen. Am Nachmittag wollten wir noch einen der weiteren Strände auf Lefkada besuchen und genossen dort ebenfalls das kitschig türkisfarbene Wasser mit dem schönen weissen Kiesstrand. Bevor wir kann wieder weiter reisten konnten die Jungs am nächsten Vormittag nochmals eine Session im Windsurfing besuchen und mussten sich danach verabschieden. Aber wer weiss, da sie in etwa die gleiche Reiseroute vorhaben, laufen wir uns vielleicht nochmals über den Weg.

Weiter gehts nach Delphi

Nach Athen gehts gleich weiter zur nächsten grossen Sehenswürdigkeit, zumindest wenn man sich mit de griechischen Geschichte befasst. In Delphi gabs einige alte Ruinen zu besichtigen oder wie die Kids sagen würden, schon wieder alte Steine. Den Weg zurück zum Camping gings dann dafür zu Fuss, damit die Wanderschuhe auch nicht vergebens mitgekommen sind. Als Belohnung und Erfrischung für den (doch eher kurzen Heinweg) diente dann der Pool. Auf dem Camping hatten die Kids zum ersten Mal gleichaltrige Kinder zum spielen, was für beide eine coole Abwechslung war.

Athen

Wir haben uns lange überlegt, ob wir einen Abstecher nach Athen machen wollen oder nicht. Da wir voraussichtlich nicht so schnell wieder daran vorbei kommen, entschieden wir uns auch Athen noch zu besuchen. Wie immer bei grösseren Städten ist es mit dme Van meist schwierig wenn nocht gerade ein Campingplatz in der Nähe ist. Da der Camping nicht gerade vielversprechend war, entschieden wir uns für eine Wohnung, welche auch kurzfristig schnell gefunden war. Also nichts wie los.. die Wohnung lief reibungslos und jetzt stand noch der Parkplatz auf dem Programm.. die leif leider nicht ganz so easy. Nach geschlagenen 2 Stunden rumkurven haben wir zwar schon viel von Athen gesehen, aber ein brauchbarer Parkplatz (genung hoch, überwacht) war nicht in Sicht. Ein letzter Versuch führte uns zu einem kleinen Parkplatz mit Wächter. Dieser erkannte unsrre Notlage und bietete uns einen Parkplatz an, für geschlagene 250.- EURO. Erschöpft und ausgelaugt von dr mühsamen Suche willigten wir widderwillig ein und so war der Parkplatz für usneren Van gleich teuer wie die Wohnung für die drei Nächte.

Wir genossen danach trotzdem das Flair von Athen und schlenderten durch die Gassen. Natürlich durfte der Besuch der Akropolis mit seinem Massentourismus nicht fehlen. Der zweite Tag stand im Zeichen von Shopping wie vin den Kids gewünscht.

PS: das Foto der Wohnung sit also echt, wir hatten unsere Wohung direkt dahinter

Auf dem Weg nach Athen

Bevor wir uns ins Getümmel von Athen begeben gibt es noch einiges zu entdecken. Zum Beispiel eine sehr schöne und riesige Tropsteinhöhle. Der Ausflug war spannend und danach gibgs der Küste entlang weiter zum Klettermekka in Leonidio. Hie genossen wir einen gemütlichen Tag mit feinem Znacht im Dorf.

Dann gings wieder weiter zur Besichtigung des Theaters von Epidaurus, ein ziemlich eindrückliches Relikt aus einer früheren Zeit, welches noch erstaunlich gut erhalten ist (auch wenn es nach den Kindern halt schon wieder alte Steine waren). Nach einer Übernachtung in der Nähe auf einen eher einfachen Campingplatz durfte der Korinthkanal auf dem Weg nach Athen nicht fehlen. Leider haben wir keine grösseren Boote sehen können welche gerade den Kanal passierten, dafür durften wir noch beim Basejumping zusehen. Leider wollte sich keiner von uns freiwillig melden um es ebenfalls auszuprobieren.

Der nächste Halt ist nun Athen, mal sehen was uns hier erwartet…

Peloponnes

Auf Erkundung entlang der Küsten von Peloponnes haben wir die Landschaft mit ihren schönen Stränden aber auch Bergstrassen sehr genossen. Zum Beispiel war der Pass nach Mystras wahnsinnig schön, wenn auch das Wetter nicht ganz mitspielte und wir im obersten Abschnitt eigentlich nur eine Nebelwolke sahen. Dafür fühlte sich Armin mit unserem Van wiedermal heimisch bei den geschlungenen kleinen engen Strassen den Pass hinauf und wieder hinunter. Mystras selbst war leider eine kleine Enttäuschung, da aufgrund des orthodoxen Osterwochenendes (nicht zur gleichen Zeit wie bei uns) alles geschlossen war und wir so die Schlösser nicht besichtigen konnten.
Ungetanerer Dinge (die Kinder waren nicht unbedingt enttäuscht) gings dann dafür direkt weiter zum nächsten Halt auf der kleinen Insel Elafonisos mit kurzem Zwischenhalt bei einem gestrandeten Schiff, dass doch schon etwas länger (hat es zumindest den Anschein) an diesem Strand lag.. aber seht selbst:

Olympia und on Tour

Nach dem ersten Halt in Griechenland haben wir unterwegs zum nächsten Halt noch die Olympia Ursprungsstätte besichtigt. Da gabs einige eindrückliche Ruinen zu sehen, welche einen Einblick gaben, was damals bereits handwerklich gebaut wurde.
Danach gings dann auch schon weiter Richtung Süden in den unteren Teil der Peloponnes. Allerdings wars dann fürs baden im Meer doch etwas zu kalt. Der nächste Tag sollte mal wieder easy going sein und so machten wir einen kleinen Ausflug ins nächste Dörfchen mit Mittagessen.
Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen „Kühlbox“. Unsere mitgebrachte elektrische Kühlbox hatte einen Defekt und so waren wir gezwungen, uns entweder mit Kühlelementen über Wasser zu halten oder uns auf die Suche einer neuen Kühlbox zu machen. Wir entschieden uns für zweiteres, da die erste Option doch eher umständlich ist (auf Dauer zumindest, denn eine neue Kühlbox war nicht ganz einfach zu finden. In Kalamata hatte es zwar fast alles, allerdings mussten wir zuerst den richtigen Laden finden, welcher auch elektrische Kühlboxen im Angebot hat. Nach mehreren Nieten hatten wir Glück im Lidl, welcher genau ein Aktionsangebot hatte. Weiter gings also dann mit der neuen Kühlbox… wohin erzählen wir euch im nächsten Beitrag.

Ciao Italia… kalimera Griechenland

Nach drei Wochen Italien gehts nun weiter übers Meer mit der Fähre nach Griechenland. Für die Kids und uns ein spannendes Erlebnis mit Übernachtung auf dem Schiff. Natürlich nicht mit den Annehmlichkeiten wie auf einem Kreuzfahrtschiff aber dennoch ganz ok für eine Nacht. Am nächsten Morgen konnten wir noch die Aussicht aufs Meer und die griechischen Inseln geniessen, bevor wir dann um die Mittagszeit in Patras angekommen sind.
Auf dem Festland gelandet und vom Schiff runter gings dann zum ersten Campingplatz in Griechenland. Natürlich durfte Meer und Strand da nicht fehlen, weshalb wir uns entschieden hier einen gemütlichen Tag einzulegen bevor es auf die Erkundung von Griechenland geht.

Down South

Vor der Weiterreise übers Meer nach Griechenland haben wir noch die den südlichsten Teil von Italien besucht. Dabei wollten wir für einmal ein spezielles Kinderprogramm durchführen und sind somit auf die Zoosafari gekommen. Hier handelt es sich um einen Zoo, der „ja wirklich“ mit dem AUTO durchfahren werden kann. Etwas was wohl sonst unserer Meinung nach nur noch z.B. in den USA möglich wäre. So waren wir dann auch nicht schlecht überrascht, dass wir problemlos mit unserem Van in der „seeeehr langen“ Schlange durch den Zoosafari fahren konnten und die Kids fleissig Foto’s gemacht haben. Danach gings zum Parkplatz, um den Rest des Parks oder Zoo’s oder wie auch immer zu Fuss zu besichtigen.
Unser FAZIT: die Kinder hatten grosse Freude, das war das was zählt! Definitiv ein Erlebniss auch für uns, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wer kann schon sagen, mit dem Auto an Tiger, Elefanten, Kamelen und Giraffen vorbeigefahren zu sein. (Ausser vielleicht bei einer richtigen Safari :-).
Nach dem Spektakel wollten wir nun noch ein paar gemütliche Tage im Süden geniessen und haben uns auf dem uns wärmstens empfohlenen Campingplatz in Gallipoli niedergelassen für drei Nächte. Mit kleinem Städtchen, herrlichen Pool und gemütlichen Campingplatz konnten wir so vor der grossen Überfahrt noch etwas ausspannen. Hier noch ein paar Eindrücke:

Wieder auf dem Festland…

Nach Sizilien ging es (zwangsläufig) wieder zurück aufs italienische Festland. Dort angekommen, ging es weiter ganz nach unten bis zum Stiefelabsatz. Hier gab es noch einiges zu entdecken und zu erkunden. So wollten wir an Armins Geburtstag einen gemütlichen Abend in Matera verbringen. Dies stellte sich allerdings als nicht ganz so einfach heraus. Erstens war der angepeilte Camingplatz bereits ausgebucht (zum ersten Mal überhaupt auf unserer Reise)… anscheinend gibt es Ende April noch einen wichtigen Feiertag in Italien und so waren alle unterwegs. Zum Glück konnten wir in der Nähe noch einen Platz finden, welcher sogar ein Shuttle nach Matera anbot. Dazu muss man wissen, dass es für uns mit Van nicht ganz einfach ist, in den jeweils engen Gassen und schmalen Plätzen einen passenden Parkplatz zu finden. Das Shuttle war daher eine gute Alternative. Einziger Nachteil, wir mussten bereits um 21 Uhr zurück. So musste das gemütliche Abendessen zum Geburtstag noch etwas warten. Am nächsten Tag wollten wir weiter und Alberobello besichtigen, die Gegend der Truli mit lustigen Häusern. Hier genossen wir einen Spaziergang mit Mitagessen bevor wir zum Camping am Meer fuhren.

Sizilia

Bei einer Rundreise auf Sizilien darf ein Besuch der Hauptstadt Palermo natürlich nicht fehlen. So liessen auch wir uns vom bunten Treiben in den Strassen von Palermo bezaubern und genossen feine Snacks an den zahlreichen Streetfood Ständen. Am nächsten Tag gings dann aber auch schon wieder weiter Richtung Südküste von Sizilien, wo wir eine kurzen Zwischenhalt inkl. Mittagessen an den Scala dei Turchi und dann auf einem nahe gelegenen gemütlichen Campingplatz übernachteten. Am nächsten Tag besichtigten wir noch die Nahe gelegenen griechischen Stätten, auch Valle dei Tempi genannt. Wir entschlossen uns, die 4 Km zur Stätte mit dem Velo zu bestreiten, was sich als nicht ganz ungefährlich herausstellte. So mussten wir feststellen (was auch nicht ganz neu war) dass Italien nicht unbedingt ein Velofahrendes Volk ist und die Autofahrer nicht wirklich Rücksicht auf einem nehmen. Zum Vorteil (allerdings nur bedingt) war dass wir die Kids dabei hatten und damit die Autofahrer doch wenigstens ETWAS rücksichtiger waren und wir nicht von allen angehupt wurden. Die Stätte an sich war sehr eindrücklich, daher haben sich die benötigten Nerven für die Anfahrt fast gelohnt 🙂
Auf dem Weg zum nächsten Campingplatz wollten wir es uns dann nicht nehmen lassen, noch den zweiten Vulkan, den Etna zu besichtigen. Da wir leider die Zeit (und auch ein bisschen das Geld) für eine Kraterbesichtigung nicht hatten oder nicht aufbrauchen wollten, ging es mit dem Van einfach auf den Höchstgelegenen Parkplatz auf knapp 2000 m.ü.M. mit einer atemberaubenden Aussicht und einer kurzen Rundtour auf einem der früheren Ausbruchstellen. Für uns war auch dies schon Eindrücklich und so liessen wir den Rest sausen und fuhren wieder Richtung Meer. Danach gings dann schon bald wieder zurück aufs Festland, hierzu aber mehr im nächsten Eintrag.